Willkommen

Internationales Buddhistisches Meditationstraining, Groningen, Niederlande

Zen River ist ein internationales Zentrum für Zen-Buddhismus, das ganzjährig ein kontinuierliches Trainingsprogramm unter der Leitung des Abtes Anton Tenkei Coppens Roshi und Tamara Myoho Gabrysch Sensei anbietet. Als Dharmanachfolger von Genpo Merzel Roshi und Dharmaenkel von Taizan Maezumi Roshi sind beide Lehrer anerkannte Mitglieder der White Plum Sangha und arbeiten zusammen bei der Übertragung der Lehre in dieser Tadition. Des weiteren ist Zenriver, da Tenkei Roshi ein Repräsentant der japanischen Sotoschule ist, auch in der Gestaltung einer europäischen Vision involviert.

Bei Uithuizen, nah am holländischen Wattenmeer gelegen, wurde Zenriver 2002 in einem wunderschönen Anwesen ingerichtet, das sowohl die Ruhe und Weiträumigkeit des Landlebens geniesst, wie auch eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.

Das Trainingsprogramm in Zenriver basiert auf den vier Trainingselementen: Zazen, Rituale, Studium und soziale Interaktion. Das in unterschiedliche Tage eingeteilte Wochenprogramm, sowie regelmässige intensivierte Meditationstage und besondere Events, finden darin ihre Widerspiegelung.

Während die Kontinuität der täglichen Praxis von vierzehn full-time Studenten gewährleistet wird, kommen viele Teilnehmer und Mitglieder von nah und fern, um an den verschiedenen Aktivitäten im Kloster teilzunehmen. Es gibt Übernachtungsmöglichkeiten für über vierzig Personen, das Essen wärend der Trainingstage ist vegetarisch.

Zen River location on the map

Zen River, Oldörpsterweg 1, 9981 NL Uithuizen, Netherlands
Tel: +31 595 435039

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Kurzfassung der Website
(Weitere Details finden Sie im Hauptmenü auf englisch)

Tradition

zazen im zen river zendo
Zazen

Der Buddhismus hat seinen Ursprung in Indien. Von hier aus verbreitete sich die Lehre Buddhas im Laufe der Jahrhunderte in viele andere asiatische Länder, deren jeweilige kulturelle Merkmale assimiliert wurden. Die Zenschule entwickelte sich zunächst in China und setzte sich später in Japan, Korea und Vietnam weiter fort. Der Schwerpunkt im Zen wird auf die direkte religiöse Erfahrung, sowie deren natürliche Resultate, wie Liebe und Mitgefühl, gelegt.

Im Westen wurde der Zen-Buddhismus seit einigen Jahrzehnten, vor allem wegen seiner einzigartigen Trainingsmethoden und deren Effektivität für verschidenste Menschen unterschiedlicher sozialer und religiöser Herkunft, bekannt. Diese Methoden ermöglichen uns, unsere tief verwurzelte Verblendung in Bezug auf uns selbst und unsere Welt zu entlarven und somit ein ganzheitlicheres und harmonischeres Leben in der Gemeinschaft zu führen.

Dies basiert auf der fundamentalen Einsicht, dass jedem Menschen die Weisheit Buddhas zuteil werden kann. Shakyamuni Buddha selbst machte die Erfahrung, dass alle Lebewesen durch eine grundsätzliche Einheit aller Dinge verbunden sind. Des weiteren fand er Wege dies in Tätigkeiten des täglichen Lebens auszudrücken. Bodhidharma, der im sechsten Jahrhundert Zen von Indien nach China brachte, charakterisierte die Essenz dieser Lehre auf folgende Weise:

Eine besondere Übertragung unabhängig von Wörtern und Begriffen
und darum nicht in Büchern zu finden.
Schaue direkt in deinen Geist,
und entdecke dort deine wahre Natur und werde Buddha.

Diese spirituelle Einsicht wurde über Jahrhunderte von Generation zu Generation, von Meister zu Meister als lebende Tradition weitergetragen, und nun obliegt es uns, sie für die Zukunft zu bewahren. In Zenriver versuchen wir einen Beitrag dazu zu leisten, indem wir ein Trainingsprogramm anbieten, das, in der japanischen Tradition fussend, im Einklang mit der internationalen White Plum Traditionslinie steht, auch Experimente und Anpassungen an die jeweiligen Umstände und Bedüfnisse ermöglicht. Da in der buddhistischen Praxis der enge Kontakt mit einem qualifizierten Lehrer seit jeher als essentiell angesehen wird, bietet das Programm auch in dieser Hinsicht verschiedenste Möglichkeiten. Das Spektrum reicht von Einführungen und Vorträgen bis hin zu Einzelgesprächen (Dokusan) mit dem Abt Tenkei Roshi. Eine besondere Betonung liegt auf der harmonischen Gemeinschaft der Praktizierenden (Sangha), der im Rahmen des Trainings eine grosse Bedeutung zugemessen wird. Alle Mitglieder, ob sie nun für etliche Jahre oder einige Tage oder ein paar Stunden als Besucher im Tempel verweilen, praktizieren miteinander und können sich so auf vielfältige Weise in ihrer Praxis unterstützen. Die Lage des Gebäudekomplexes und der Aussenanlagen, sowie seine innere Struktur, mit einer Vielzahl von Gemeinschafts- und Arbeitsräumen, hat sich ebenfalls als hilfreich erwiesen.

Training

Group picture after Shuso Hossenshiki Anjo Koren Kasman

Das Studienprogramm von Zenriver umfasst vier Trainingselemente: 1) Meditation, 2) Studium buddhistischer Texte, 3) Rituale und 4) die Praxis der sozialen Interaktion. Diese vier Elemente sind unmittelbar miteineinander verwoben und werden gemeinschaftlich im engen Kontakt von Lehrer und Sangha praktiziert. Obwohl Anfänger vielleicht erst einmal eine Einführungveranstaltung (Zazenkai) besuchen wollen, stehen alle Angebote Teilnehmern jeglicher Erfahrungsstufen ebenso jederzeit offen. 1 - Im Mittelpunkt des Programms steht die Meditation. Sie bildet die Basis, auf der alle anderen Elemente aufbauen. Tenkei Roshis Traditionslinie ist in der Sotoschule verankert, enthält aber auch Trainingsmethoden, die in der Rinzaipraxis bekannt sind. Maezumi Roshi, der Lehrer seines Lehrers, war anerkannter Nachfolger von Meistern beider Richtungen und unterrichtete später seine Schüler dementsprechend. Daraus resultierend ergibt sich eine Kombination von Shikantaza Meditation und Koanpraxis, die im gegenwärtigen Zen einzigartig ist. Diese breite Vielfalt an Methoden bietet den Vorteil, dass auf die unterschiedlichen persönlichen Bedürfnisse der Studierenden auf sehr individuelle Weise eingegangen werden kann. Shikantaza ist eine Praxis, in der unserere zumeist habituelle, störende Einmischung in den natürlichen Fluss des Geistes unterbrochen und eingestellt werden kann. Dabei eröffnet sich ein Bewusstsein für eine umfassende Gutherzigkeit, die uns allen zugrunde liegt. Dies ist in ihrer Schlichtheit die natürlichste, zugleich aber auch schwierigste, Übung. Je mehr Raum wir in uns selbst finden, desto mehr trauen wir uns, anderen Menschen und Situationen den nötigen Raum zu geben, unser Innerstes direkt anzusprechen. Das hat zur Folge, dass wir in den jeweiligen Lebenssituationen adäquater und natürlicher reagieren können. Diese wunderbare Fähigkeit kann auf verschiedenen Tiefenebenen erfahren werden, ist jedoch, ohne zuvor alte Gefühls- und Denkmuster zu hinterfragen, für die meisten Menschen in seiner Gesamtheit nicht so leicht zu würdigen. In dieser Hinsicht haben sich Koans als hilfreich erwiesen. Koans sind überlieferte Dialoge zwischen den alten Meistern und ihren Schülern, die die Essenz der Lehre, auf den Punkt gebracht, deutlich werden lassen. In der konkreten Praxis werden sie als Meditationsobjekte verwendet. Der Lehrer gibt dem Schüler ein Koan in Form einer Frage, auf die während der Meditation eine Antwort gefunden werden soll und erwartet deren Präsentation während eines Gesprächs unter vier Augen. Aufgrund seiner nicht-rationalen Beschaffenheit durchtrennt das Koan die dualistische Struktur des Denkens und gibt so dem Schüler die Möglichkeit sich selbst und die Welt als ein ungeteiltes Ganzes zu erfahren. Im fortgeschrittenen Verlauf des Koanstudiums wird die offensichtliche Vielheit und Verschiedenheit innerhalb der Einheit, die Untrennbarkeit dieser beiden Aspekte, und wie wir dieses Paradoxon durch liebevolle Rede und heilsame Taten ausdrücken können, behandelt.

Rituale sind ein wesentlicher Baustein des Tagesprogramms. Neben der Morgenzeremonie, die unter anderem aus Darbringen von Räucherwerk, Verbeugungen und Gesang besteht, werden während Sesshin (Retreats) auch eine Mittags- und Abendzeremonie abgehalten. Hierbei lernen die Teilnehmer zeremonielle Positionen wie Ino (Vorsänger), Doan (Glocken), Mokugyo (Holztrommel) und Dennan (Sutrabücher austeilen). Besondere Zeremonien wie Fusatsu (Sühnezeremonie), Jukai (Laienordination), Tokudo (Mönchsordination), Hochzeiten und Beerdigungen, finden zu gegebenen Anlässen statt. Oryoki (formelle Mahlzeit) wird während Sesshin im Zendo eingenommen. Die Bedeutung dieser Rituale ist darin zu finden, dass sie dem Praktizierenden helfen, zum einen Achtsamkeit auf Details zu üben, des weiteren Dankbarkeit auszudrücken, und nicht zuletzt, mit der Tradition eine direkte, körperliche Verbindung zu erfahren. Subtile Einzelheiten werden in altbewähten Choreographien kommuniziert. Dies bietet eine hervorragende Gelegenheit zusammen als Gemeinschaft zu praktizieren und bildet in diesem Sinne ein Gegengewicht zur Stille und Einsamkeit des Zazen. Im Mittelpunkt steht dabei, dass Rituale als praktische Anleitungen für die alltäglichen Tätigkeiten unseres Lebens wie z.B. morgens aufstehen, frühstücken, abwaschen oder das Auto einparken, geübt werden können. In letzter Zeit hat auch die Kunst, inbesondere Musik, Malerei, und Gartenarbeit, als weitere Form eines Rituals, ihren Eingang ins Programm gefunden.

Das Studium buddhistischer Texte wird als weiterer Baustein der Schulung und Erhellung des Geistes verwendet. Dabei geht es nicht so sehr darum, eine Expertise in buddhistischer Literatur zu entwickeln, sondern vielmehr zu erkennen, wie die Schriften aus verschiedensten Zeitperioden uns helfen können, uns zu öffnen. In Kombination mit Meditationstraining unter der Leitung eines lebenden Lehrers, finden die Worte der alten Meister zunehmend tiefergehenden Widerklang im Studenten und bieten zudem die Möglichkeit, die eigene Klarheit daran zu messen. Neben der stetig wachsenden Bibliothek in Zenriver, die zum individuellen Studium eindädt, finden auch verschiedene wöchentliche Gruppenstudien statt. Sonntagmorgens wird in einem bekannten buddhistischen Klassiker jeweils ein Kapitel gelesen und dessen praktische Anwendung diskutiert. Schwerpunkte hierbei sind die Werke Dogen Zenjis, mit Kommentaren zeitgenössischer Meister, wie “Flowers Fall” von Yasutani Roshi und “The Whole Hearted Way” von Uchiyama Roshi. Montagabends behandelt die “River of Zen” -Klasse Ausschnitte von buddhistischen Texten in einer geschichtlichen Abfolge, angefangen bei den frühen indischen Sutras, über die chinesischen Koans und japanischen Klassikern bishin zu den Meistern der Moderne. Die Klasse für rechte Rede beginnt Dienstagnachmittags um 16 Uhr, und bietet allen teilnehmenden Studenten die Gelegenheit, indem das jeweilige Verständnis zu einer bestimmten Frage innerhalb von 5 bis 10 Minuten verbalisiert wird, lebendiges, öffentliches Sprechen über den Dharma zu üben.

Die Praxis der sozialen Interaktion erforscht die Möglichkeiten Zen im täglichen Leben, mit anderen Worten, da wo es wirklich zählt, konkret werden zu lassen. Indem wir als eine Sangha (Gemeinschaft) einem hilfreichen Umfeld zusammenarbeiten, können wir lernen, wie wir Weisheit und Mitgefühl eine Form geben können und sie dann in unsere individuelle Lebenssituationen integrieren. Darüberhinaus bietet ein Klima, das Veränderungen toleriert und ermutigt, eine Chance zur persönlichen Transformation. Der Raum, den wir in unserem Inneren schaffen, lehrt uns, Situationen für sich selbst sprechen zu lassen, anstelle sie durch unsere Projektionen zu beurteilen. Mit der Zeit wird die eigene Berufung und Vision immer deutlicher, was wiederum die Navigation durch alle Berge und Täler des Lebens erleichtert. In Zenriver praktizieren die Langzeitbewohner (monks) mit den Mitgliedern, die für kürzere Zeit verbleiben (non resident members) zusammen, wobei das Programm eine Trainingsmatrix darstellt, die auch zur Fortführung zuhause einlädt. Samu (Reinigen, Küchenarbeit, Renovierungen, Gartenarbeit, Nähen, Büroarbeit etc.) ebenso wie Empfang von Gästen, besondere Feierlichkeiten und der Tag der offenen Tür, sind ein wesentlicher Bestandteil dieses Traingselementes. Seit dem Einzug im November 2002 hat sich Zenriver um gute Kontakte mit der hiesigen Gemeinde bemüht und erfreut sich vieler fruchtbarer Beziehungen. Öffentliche Andachten finden mittlerweile seit einiger Zeit jeden Sonntagabend statt. Auf nationaler und internationaler Ebene entwickeln sich vielfältige Netzwerke, die unter anderem ausländische Gastlehrer und religiöse Repräsentanten, wie auch Studenten aus Austauschprogrammen, insbesondere von japanischen Trainingstempeln, umfasst.

Tenkei Coppens Roshi

Tenkei Coppens Roshi

Zenmeister Anton Tenkei Coppens, Abt von Zen River, wurde 1949 in den Niederlanden geboren. Nach einem Studium der Malerei und Kunstgeschichte arbeitete er fast 15 Jahre lang als Künstler und Pädagoge. 1976 begann er sein Zen-Training in Grossbritannien und zog 1980 zu Taizan Maezumi Roshi und Genpo Merzel Roshi ins Zen Center of Los Angeles. Als ein enger Schüler von Genpo Roshi begleitete er ihn auf dessen Reisen durch Europa und die USA. 1988 erhielt er Tokudo (die Mönchs-Weihe), verliess endgültig die Niederlanden und zog nach Maine, wo Genpo Roshi sein erstes residentielles Meditations-Zentrum, Kanzeon Zen Center, gründete. Einige Jahre später (1993) wurde es dann nach Salt Lake City verlegt.

1996, zum Abschluss einer einmonatigen Meditationsperiode auf der nordfriesischen Insel Ameland, erhielt Tenkei Roshi die Dharma-Übertragung (Shiho) durch Genpo Roshi. In den darauffolgenden vier Jahren lebte er als assistierender Lehrer im Zentrum in Salt Lake City und reiste, in den Fussstapfen seines Lehres, regelmässig nach Europa, um dort Seminare und Sesshins zu leiten. Als ein anerkannter Nachfolger der White Plum Linie hat Tenkei Sensei die Qualifikation, sowohl das Shikantaza-Training der Soto-Schule als auch das Koan-Studium der Rinzai-Schule zu unterrichten. Von der Weite der USA inspiriert, führte er eine ganze Reihe erfolgreicher Outdoor Retreats in der Wüste Süd-Utahs durch. Über die Jahre hielt er engen Kontakt zu der europäischen Sangha und beschloss in sein Heimatland zurückzukehren um dort ein seit langem benötigtes Trainingszentrum einzurichten. Mit seiner Frau Tamara Myoho Gabrysch, auch eine langjährige Schülerin Genpo Roshis, flog er zunächst zu einem sechsmonatigen Ausbildungs-Aufenthalt nach Japan, in den Tempel von Maezumi Roshis Bruder, Junyu Kuroda Roshi (Hojo-san). Zudem bekam er auch die Gelegenheit Haito Zeremonien in den beiden Haupttempeln der Soto-Schule abzuhalten, was ihm die Berechtigung verlieh als Abt einem Zen-Kloster vorzustehen.

Im Herbst 2000 schliesslich liessen sich Tenkei Sensei und Tamara in den Niederlanden nieder. Mit Hilfe einer schnell wachsenden Gemeinschaft gründeten sie Zen River; zuerst in Zoetermeer, dann in Holwierde und schliesslich in Uithuizen. Im September 2003, anlässlich einer traditionellen Shinsan-Shiki Zeremonie, wurde er zum Abt geweiht. Da es Genpo Roshi nicht möglich war, anwesend zu sein, übernahm Hojo-San die Leitung der Zeremonie. Nach einem vierwöchigen Tokubetsu Sesshin im Tempel von Zuioji in Niihama, Japan wurde ihm der Titel Dendokyoshi verliehen. Er ist seitdem offiziell von der Leitung der Sotoschule als Zen-Lehrer anerkannt und darf seine Schüler in Japan registrieren lassen. 2009 erhielten alle westlichen Lehrer, die als Dendokyoshi zertifiziert waren, den Titel Nitokyoshi, das ihnen einen gleichberechtigen Status mit ihren japanischen Kollegen garantiert. Im Januar 2006 erhielt er Inka als letzte Bestätigung seines Lehrers Genpo Roshi. In Zenriver lehrt Tenkei Roshi zusammen mit seiner Frau Tammy, die am 10. Mai 2008 Shiho von Genpo Roshi in Salt Lake City emfing. Zur Zeit ist sie Tenzo (Hauptkoch) und leitet ausserdem die Öffentlichkeitsarbeit in Zenriver. Tenkei Roshi lehrt gegenwärtig nicht nur in Uithuizen, sondern z.B. auch in den Kanzeon Zen Zentren in Den Haag, Enschede und Hoorn. Sesshins und Zazenkais leitet er mehrmals im Jahr in Grossbritannien, Deutschland und Spanien.

Roshi ist Mitherausgeber von Genpo Merzel Roshis Buch "Beyond Sanity and Madness". Er hat auch die Vorträge von Maezumi Roshi editiert, die als Buch mit dem Titel "The Echoless Valley" erschienen sind. Eine umfangreichere Ausgabe ist inzwischen bei Tuttle erschienen unter dem Titel "Teaching of the Great Mountain, Zen Talks by Taizan Maezumi"

Myoho Gabrysch Sensei

Myoho Gabrysch Sensei

Tamara (Tammy) Myoho Gabrysch wurde 1961 in Edinburgh, Schottland, als Älteste von fünf Geschwistern geboren. Aufgewachsen in Lancashire, studierte sie später in Manchester und graduierte 1986 an der Hochschule für bildende Kunst.

1988 traf sie zum ersten mal Genpo Roshi, der, durch ihre Mutter Nancy Genshin Gabrysch nach Nordengland ins Haus der Familie eingeladen, dort ein Retreat abhielt. Dieses Sesshin stellte sich als Wendedepunkt in ihrem Leben heraus und sie begann fortan ihr Zenstudium mit Genpo Roshi. Nach der Teilnahme an verschiedenen Sesshins in ganz Europa, folgte sie ihm nach Bar Harbor, Maine, wo Roshi das Kanzeon Zen Center gründete. Im November 1988 emfing sie dort Jukai, im Márz 1991 Shukke Tokudo (Ordination); im Mai 2008 empfing sie Shiho von Genpo Roshi.

Nachdem Kanzeon Sangha nach Salt Lake City, Utah, umzog, begann sie als Koch für das neue Center. 1998 erhielt sie den Titel Hoshi (Dharmaträger) und Denkai (Richtlinienträger für priesterliche Tätigkeiten) und heiratete auch Tenkei Coppens Roshi. Nach zwölf Jahren klösterlichem Training zogen sie in die Niederlande. Zuvor jedoch verbrachten sie einen sechsmonatigen Trainingsaufenthalt in Japan mit Junyo Kuroda Roshi (Hojo-san), dem jüngeren Bruder von Maezumi Roshi. Im Jahr 2002 begründeten sie dann mit einem hingebungsvollen Kreis von Schülern Zen River. Dort ist sie zur Zeit Tenzo (Hauptkoch).

Programm

Kontakt:

Zen River Temple

Oldörpsterweg 1
9981 NL Uithuizen
Netherlands
Tel. +31 595-435039
Email: zenriver@zenrivertemple.org